Mach deine Jeans zum Hingucker – Veredeln mit Nieten

Jeans mit Nieten

Mach deine Jeans zum Hingucker – Veredeln mit Nieten

Heute habe ich dir mal wieder eine Variante mitgebracht um deine Jeans zu veredeln. Was könnte schöner sein, als deine Jeans selbst zu veredeln und sie einzigartig zu machen? Deswegen zeige ich dir heute, wie du deine Jeans mit Nieten verzieren kannst. Ganz einfach!

Du möchtest eine andere Variante versuchen? Schau dich doch mal in meiner Rubrik “Mach deine Jeans zum Hingucker” um.

 Jeans mit Nieten

Was brauchst du dafür?

Um deine Jeans mit Nieten zu veredeln brauchst du

Materialien

Die Materialien für Jeans mit Nieten

Das Design vorbereiten

Such dir dein Design aus, mit dem du deine Jeans veredeln möchtest. Das kann eine einfache Reihe Nieten an den Vordertaschen sein, oder Nieten komplett entlang der seitlichen Naht oder ein Muster auf der hinteren Hosentasche. Das Design steht dir absolut frei. Vielleicht hast du ja auch irgendwo im Laden eine Jeans mit Nieten (oder eine Jeansjacke) gesehen und willst die nachmachen?

Was natürlich auch immer geht, um Inspiration zu bekommen: Google und Pinterest ;-).

Überleg dir, welche Art/Form von Nieten du verwenden möchtest, ich habe zum Beispiel eine bunte Mischung aus Tropfen, Quadraten, Sternen etc. bestellt.

Auf geht’s, besorg dir alles, was du brauchst und dann nehm ich dich mit auf die Reise, wie die Nieten auf die Jeans kommen.

Die Jeans vorbereiten

Für mein Tutorial diesmal habe ich beschlossen, die Vordertaschen der Jeans mit einer Reihe von Nieten zu verzieren. Außerdem soll eine Sonne auf die hintere Tasche.

Um dich besser orientieren zu können und um zu checken, dass die Nieten gut sitzen, zeichne dein Design am besten mit einem Kreidestift vor.  So kannst du auch noch etwas anpassen, falls du dich anders entscheidest. Der Kreidestift ist nämlich auswaschbar ;-).

Jeans mit Kreidebemalung

Mit Kreide das Design vorzeichnen

Wenn du dir vor dem Aufbügeln nochmal einen Eindruck verschaffen willst, ob dein Design dir gefallen wird, leg die Nieten probehalber schonmal auf die Jeans auf und passe deine Kreidemarkierung an, falls du was ändern willst.

Jeans mit Nieten aufgelegt

Und die Nieten probehalber mal auflegen

Die Nieten aufbügeln

Wenn dir dein Muster beim Auflegen dann gefällt, kann das Bügeln losgehen. Hol dein Bügeleisen, das Bügelbrett und das Bügelpapier. Laut Anleitung meiner Nieten legst du die Nieten dann auf die Jeans, legst das Bügelpapier drüber und bügelst auf Stufe 2 mit leichtem Druck drüber.

Bügelpapier auf Nieten

Bügelpapier auflegen und drüber bügeln

Dann drehst du deine Jeans vorsichtig auf links und bügelst mit dem Bügelpapier von links nochmal über die Nieten. Dann die Jeans wieder auf rechts drehen und die Nieten vorsichtig mit einem Tuch kurz andrücken. Pass auf, dass du auch wirklich ein gutes Tuch nimmst, ich hab mir beim Andrücken nämlich beim ersten Mal gleich mal die Finger verbrannt. Ja, die Nieten werden wirklich heiß…

Nieten mit Tuch aufdrücken

Die Nieten mit einem Tuch andrücken – Vorsicht heiß!

Anschließend machst du das Gleiche mit allen anderen Stellen, an die du Nieten anbringen willst. Und dann heißt es warten: “Über Nacht aushärten lassen”, das heißt du solltest die Jeans dann mindestens 8 Stunden liegen lassen, bis der Kleber gut ausgehärtet ist.

Anschließend ist die Jeans auf links gedreht im Schonwaschgang bei 30°C waschbar.

Und ratz fatz ist deine Jeans mit Nieten ein Kunstwerk und kann sich in neuer Gestalt wieder auf der Straße sehen lassen! Wie gefällt sie dir?

Jeans mit Nieten von vorne

Und so sieht die Jeans mit Nieten von vorne aus

Jeans mit Nieten von hinten

So sieht die Jeans mit Nieten von hinten aus

Und zu guter Letzt zeig ich dir noch, wie die Jeans dann an mir aussieht:

Steffi in Jeans mit Nieten, Foto von hinten

Tadaaaa: Ich finde die Nieten sehen toll aus!

Zeig mir deine Ergebnisse auf Instagram oder in der ultimativen Facebook-Gruppe zum Thema “Jeans nähen für alle”!

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