Wie organisiere ich meinen Nähplatz?

Titelbild Nähplatz

Wie organisiere ich meinen Nähplatz?

Geht es dir wie mir? Liebst du es, die Inspiration von anderen zu holen und zu sehen, wie andere ihren Nähplatz (“Sewing Space”) aufgebaut haben und ihre Nähsachen organisieren? Dann lies weiter und ich gebe dir einen Einblick in meinen Nähplatz, die gleichzeitig auch mein Arbeitszimmer ist und daher immer gut organisiert sein muss!

Mein Nähplatz am Schreibtisch

Mein Nähplatz am Schreibtisch

Wer mich noch nicht kennt, ich bin Steffi, die Frau hinter Nähverrückt und im “echten Leben” bin ich als IT-Beraterin unterwegs, mit dem Laptop auf dem Rücken. Daher kann ich gelegentlich auch von Zuhause aus arbeiten und brauche einen freien Schreibtisch. Meine Nähmaschine kann also nicht immer an meinem Nähplatz stehen, sondern muss griffbereit nicht weit weg davon stehen, dass ich sie schnell aufgebaut habe, wenn ich nähen will.

Ich

Das bin ich 😉

In jeder freien Sekunde liebe ich es, zu nähen, deswegen steht meine Nähmaschine (eine Brother Innov-is 35) und das wichtigste Zubehör immer griffbereit auf und in dem Regal direkt neben dem Schreibtisch (Welches Zubehör das ist kannst du in meinen Beiträgen zu den Must Haves zum Vorbereiten und Nähen lesen). Im unteren Teil meines Regals bewahre ich einen winzigen Teil meiner Stoffe und meine gedruckten Schnittmuster auf, die darauf warten, zusammengeklebt zu werden. Daneben in den Ordnern befinden sich die Schnittmuster, die ich bereits abgezeichnet habe in meiner Größe. Dank dem Beschriftungsgerät meines Mannes ist nun auch alles ordentlich beschriftet. Aber keine Sorge, wenn ich gerade mitten im Nähen bin, ist in meinem Nähplatz nichts mehr ordentlich ;-).

Regal neben Schreibtisch

Das Basis-Regal mit dem wichtigsten Zubehör direkt neben dem Nähplatz

Rechts neben meinem Schreibtisch befindet sich ein Whiteboard, auf welchem mein Vision Board hängt und viel Kleinkram, den ich im Auge behalten muss. Mein Vision Board erinnert mich jeden Tag von neuem, was mir im Leben wichtig ist und wie sehr ich es liebe zu nähen.Geschenkt haben mir meine Eltern das Whiteboard vor zwei Jahren zum Geburtstag, um Ordnung in meine Master-Thesis bringen zu können. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich mich am Nähplatz einfach nur kurz zur Seite drehen muss, um mein Visionboard anzusehen.

Vision Board

Das Whiteboard mit Vision Board an der Wand neben dem Nähplatz

Weiter geht es dann mit den Regalen, die an der Wand hinter dem Schreibtisch stehen. Dort sind meine Bücher, Ordner und auch ein bisschen Nähkram untergebracht. Zum Beispiel habe ich meine Reißverschlüsse, Bänder etc. in kleinen Boxen untergebracht und beschriftet, so dass alles seinen Platz hat. Daneben stehen meine Nähbücher. Aus dem Buch “Liebe auf den ersten Stich” habe ich mir 2015 selbst das Nähen beigebracht.

Bücher und Zubehör

Meine Nähbücher und Zubehör

Weiter unten und in direkt zugreifbarer Höhe hinter dem Nähplatz stehen meine beiden Boxen mit meinem Schnittmusterpapier, Gummibändern und Knöpfen, weil ich die häufiger brauche. Daneben stehen meine Nähzeitschriften, die ich meist zur Ideenfindung nutze. Aus den Zeitschriften nähe ich aber aktuell eher selten was, weil ich die Anleitungen mit den vielen Varianten ziemlich unglücklich und anstrengend finde.

Zeitschriften etc

Knöpfe, Gummibänder und Zeitschriften direkt hinter dem Nähplatz

Auf dem Regal stehen weitere Boxen, in denen ich Stoffe aufbewahre. Mittlerweile habe ich diese Boxen auch beschriftet und die Stoffe sortiert. Ich besitze auch eine spezielle Box für meine etwas größeren Stoffreste, weil ich diese nicht gleich wegwerfen möchte. Zum Beispiel zum Reparieren von Jeans und anderen Kleidungsstücken braucht man oft nur ein kleines Stückchen Stoff. Außerdem gibt es mittlerweile sooo viele tolle Ideen, was man mit Stoffresten alles nähen kann.

Stoffe auf Regal

Meine Stoffboxen auf den großen Regalen

Wenn wir uns im Raum rumd um meinen Nähplatz dann weiter nach links bewegen, befindet sich dort mein Lieblingsregal: das Stoffregal. Mein Mann schüttelt immer nur den Kopf, wenn er sieht, wie viele Stoffe ich besitze und ja, ich bin gerade dabei, so vieles wie möglich zu vernähen (Stoffkisten bei einem Umzug zu schleppen ist ziemlich nervig…). Aber ich liebe es einfach, die Stoffe anzusehen und zu überlegen, was man daraus nähen könnte :-). Und natürlich auch zu sehen, wie etwas daraus entsteht aus dem Stoff.

Stoffregal

Mein Stoffregal aka Stofflager 😉

Auf dem Stoffregal steht noch eine letzte Box mit Blusenstoffen und darauf meine Box, in der immer das aktuellste Projekt steckt. Im Moment ist das eine Moji-Hose von Seamwork. Direkt neben diesen Boxen ist ein Stapel mit Reparaturarbeiten, streng bewacht von meinem Einhorn. Ja, leider gibt es auch bei mir Reparaturarbeiten und ab und zu muss ich mich dann mal darum kümmern, statt an meinem Nähplatz nur immer neue Sachen entstehen lassen zu können…

Reparaturstapel

Mein Reparaturstapel und die Box mit dem aktuellen Projekt

Auf dem Schränkchen neben dem Stoffregal stehen weitere Boxen mit UFOs (unfertige Objekte) und Zubehör für diese UFOs. Dort ist aktuell eine weitere Ginger Skinny Jeans drinnen. Und ganz wichtig: Der Drucker. Was würde ich nur ohne Drucker tun? Dann könnte ich die schönen Schnittmuster gar nicht schnell mal drucken. Wenn ich allerdings mal zu faul zum kleben bin, bestelle ich mir Papierschnittmuster oder lasse beim Plotterservice von Schnittherzchen drucken. Das erspart mir Nerven und Chaos am Nähplatz.

Mein Drucker

Eines der wichtigsten Werkzeuge in meinem Nähplatz: Der Drucker!

Und in der Ecke neben dem Drucker steht meine Box mit meinen Schnittmustern, also denen, die schon fertig zusammengeklebt sind. Und ein paar Papierschnittmustern, im Prinzip also die komplette Sammlung. Darauf befindet sich eine Hülle für meine Nähmaschine, um die gute Maschine zu verpacken, wenn ich mal länger nicht nähe (z.B. wenn ich in Urlaub bin).

Vor der Box und dem Drucker stehen normalerweise Bügelbrett und Bügeleisen bereit, damit ich direkt loslegen kann.

Bügelbrett und Patterns

Und natürlich das Bügelbrett und Bügeleisen plus meine Box mit den Schnittmustern 🙂

Und außerdem steht in meinem Nähzimmer direkt neben dem Nähplatz seit neustem (Mai 2018) noch meine Schneiderpuppe. Ich hab sie “Alice” getauft und hab ihr gleich auch noch einen Überzug besorgt, dass sie sich nicht so nackt fühlt. 😉

Schneiderpuppe

Darf ich vorstellen: “Alice”

Mein Zuschneideplatz ist grundsätzlich der Boden, da hab ich genug Platz und kann mich ausbreiten. Auch meine Schnittmuster werden dort zusammengeklebt.

Über die letzten Monate hat sich mein Nähplatz ganz schön weiterentwickelt. Zuerst hatte ich meine armen Stoffe nur in Umzugskartons gelagert und sie standen vor den Regalen herum. Mittlerweile liegen sie schön gefaltet im Regal. Auch die Beschriftungen sind erst relativ frisch dazugekommen. So finde ich die Sachen rund um den Nähplatz aber viel schneller und kann die wertvolle Zeit zum Nähen verwenden statt zu Suchen.

Weitere Tipps und Tricks zum Thema Nähen findest du in meiner Kategorie “Tipps und Tricks”.

Noch mehr Einblicke bekommst du in meinem Behind the Scenes Video über meinen Nähplatz:

 

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